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Darauf hab ich, wie viele andere sicher auch, sehnsüchtig gewartet. Endlich wieder eine Version mit Long Term Support (LTS). Das bedeutet, für diese Version wird es die nächsten drei Jahre Produktunterstützung geben – für die Server-Version ganze fünf Jahre.
Der Name Precise Pangolin soll diesmal auch Programm sein: ein stabil laufendes Betriebssystem mit der neuen Navigationsumgebung "Unity". Dementsprechend war ich aufgeregt, aufgeregt, aufgeregt ... endlich von meiner aktuellen Version 11.10 updaten zu können. Und endlich war es soweit :)
Das mit den updaten ist/war ja immer so eine Sache. Eingefleischte Linux-Nutzer haben immer (also alle die ich kenne) von einem update abgeraten sondern eine frische Installation vorgezogen. Mit dem jetzigen Systembackupper (Achtung: neues Wort!) Dèja Dup ist ein backup mit allen Einstellungen etc. ja mittlerweile mit einem Mausklick erledigt. Kann man sogar direkt in die Ubuntu One Cloud backuppen – man hat ja 5GB kostenlosen freien Speicher. Egal ... ich bin zu faul! Also updaten klicken >>> man muss allen eine weitere Chance geben und darauf hoffen, das alle klappt!
Ergebnis: es hat geklappt! Bisher keine Ausfallerscheinungen oder sonstiges gefunden. Es funktioniert einfach ... verrückt!
Precise Pangolin macht seinem Namen alle Ehre: es geht schneller, vor allem Unity reagiert super. Was mir auch sofort auffällt ist, dass mein Rechner (DELL Latitude) weniger lüftet. Es wurde also gut was geschraubt.
Da können einige über das neue Bedienkonzept meckern wie sie wollen, Unity ist geil! Auch auf großen Bildschirmen, weil ich schlicht die Maus nicht mehr so oft brauche, da ich mit ein bis zwei tastendrucken (schon wieder ein neues Wort!) das finde/habe, was ich gerade brauche.
Jetzt muss ich mal noch abwarten wie sich die neue Version im Alltag macht. Aber ich denke schlechter ist es auf keinen Fall geworden. Ich kann jedem nur raten es selbst mal auszuprobieren >>> ladet euch die aktuelle Version hier herunter. Wenn man es auf DVD brennt, kann man von dieser auch starten und das Betriebssystem sofort testen, da es komplett in den Arbeitsspeicher geladen wird. Wenn es einem gefällt könnt ihr es installieren – auch parallel zu Windows. Alle die es schon haben, einfach mal updaten, es lohnt sich.
Cheers
Ich habe einige Videos mit dem iPad aufgenommen und mit iMovie geschnitten. Das geht gut, schnell und einfach. Diesmal habe ich aber die Videos mit einem normalen Fotoapparat aufgenommen ? und da ich ansonsten Ubuntu-Nutzer bin, ist es seeeeehr zeitraubend irgendwelche Daten in die Apple-Welt zu bekommen.
Also habe ich geschaut, welche Videobearbeitungssoftware ich denn über das Softwarecenter installieren kann. Gelandet bin ich nach kurzer Recherche bei PiTiVi. Die Funktionsweise ist ähnlich einfach und intuitiv, so dass sofort damit arbeiten konnte.
Nun hatte ich mehrere kleine Videoclips, die ich zu einem Video zusammenführen wollte. Damit es von Clip zu Clip keinen abrupten Übergang gibt, wollte ich das erste Video ins schwarz ausblenden und das nächste aus dem Schwarz wieder einblenden. Das kannte ich vom iPad und iMovie und fand das für den einfachen Dokumentar-Videoclip völlig ausreichend. Ich musste zwar etwas suchen, aber die Funktion gibt es! Wahnsinn!
Nach diesen Vorbereitenden Schritten nun zur Tat:
In der Videospur ist die Rote Linie die Helligkeit, die ihr so punktuell bis ins schwarz verringert und im zweiten Clips dann wieder ansteigen lasst. Wenn der Film gerendert wird habt ihr einen einfachen, schwarzen Überblendungsübergang.
In der Tonspur könnt ihr das gleiche machen. Die rote Linie betrifft die Lautstärke. Diese sollte im gleichen zeitlichen Abstand verringert und wieder angehoben werden, damit es auch Ton-Übergang ist.
Programme die man unter ubuntu nicht im Software-Center findet, kann man häufig als .run-Datei herunterladen und installieren. Ist die Datei einmal runtergeladen stehen viel vor dem Problem, was sie jetzt machen sollen, da sich bei Doppelklick auf die Datei nichts tut.
Wenn man jetzt google bemüht stößt man meist auf die Aussage ein Terminal zu öffnen und in der Kommandozeile
Für einen Einsteiger sind die Worte "Terminal" und "Kommandozeile" schon völlige Unbekannte, weswegen der geneigte Betriebssystemumsteiger meist die Finger davon lässt.
Aber Ubuntu hat sich ja mittlerweile so schön weiterentwickelt, das man alles auch wunderbar in der graphischen Oberfläche klickern kann. Ich zeige das ganze mal an der .run-Datei von Teamspeak3 (es gibt nicht nur Grafikkartentreiber als .run-Datei)
Das war es schon! Wenn alles geklappt hat, habt ihr jetzt einen neuen Unterordner in dem Downloadordner mit der .run-Datei. Einfach mal öffnen und auf die Datei ts3client_linux_amd64 Doppelklicken >>> Das Programm sollte jetzt starten.
Wenn ihr jetzt noch das Standard Programm-Icon (lilanes Viereck) ändern wollt, dann einfach Rechtsklick auf die Datei, Klick auf das Icon, neues auswählen, schließen. Ist auf dem Screenshot besser zu sehen.
Natty Narwhal, der Codename für die neueste Ubuntu-Version 11.04, erscheint ende April. Und weil wir uns alle schon so sehr darauf freuen, wollen wir die erfolgreiche Linux-Distribution unterstützen und den Countdown auf allen unseren Seiten einbinden, damit immer mehr Menschen darauf aufmerksam werden und ubuntu als ihr Betriebssystem entdecken.
Ihr könnt zwischen drei verschiedenen countdown-Bild-Versionen wählen. Einfach hier auswählen, code markieren und auf eurer website einbinden.
Ich habe den countdown überall auf der rechten Seitenspalte eingefangen. Wenn es euch gefällt bitte weitersagen, tweeten, liken etc. ... was eben geht.
Vielen Dank